Goldausblick bis Q3/2026
Struktureller Rückenwind und politische Fragilität
Oktober 2025
Der Goldpreis ist stark angestiegen und spiegelt damit die wachsenden Bedenken hinsichtlich der Glaubwürdigkeit der US-Notenbank (Fed) wider, die in einem Umfeld hoher Gesamtinflation einen Zinssenkungszyklus einleitet. Die Unsicherheit im Handel belastet weiterhin die globalen Lieferketten, während sich die geopolitischen Risiken verschärft haben, insbesondere durch die russischen Übergriffe auf NATO-Gebiet. Gold reagiert auf diese sich überschneidenden Risiken, und unseres Erachtens werden diese Druckpunkte bestehen bleiben.
In unserem Ausblick vom Juli 2025 Vorspannen der Feder haben wir viele dieser Themen herausgestellt, dennoch blieb Gold den ganzen Sommer über in einer festen Bandbreite gefangen. Seit Anfang September ist der aufgestaute Druck jedoch übergekocht und hat den Goldpreis in einen rasanten Aufwärtstrend getrieben. Unser Ausblick für das kommende Jahr bleibt konstruktiv mit erheblichem weiteren Aufwärtspotenzial.